Wilhelm Prager und Nicholas Kaufmann – Wege zu Kraft und Schönheit (1925)

Article publié le 11 avril 2012

Pour citer cet article : , « Wilhelm Prager und Nicholas Kaufmann – Wege zu Kraft und Schönheit (1925)  », Rhuthmos, 11 avril 2012 [en ligne]. http://rhuthmos.eu/spip.php?article627
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Das als Kulturfilm konzipierte abendfüllende Werk zeigt Sport- und Gymnastikszenarien und andere Formen der Körperertüchtigung wie Tanz, aber auch Szenen aus der Badekultur, um einen gesunderen Umgang mit dem eigenen Körper im Einklang mit der Natur zu propagieren. Ästhetisch inszeniert der Film den menschlichen Körper im Stil der Antike (unter anderem indem er zahlreiche antike Szenarien nachstellt) und zeigt ihn für die damalige Zeit außerordentlich freizügig : „Der nackte Mensch steht, wie es nicht anders sein kann, im Mittelpunkt dieses Films. Der nackte, nicht der ausgekleidete. Der ungezwungen und rhythmisch sich bewegende, dem die Gelöstheit der Glieder eine Selbstverständlichkeit ist, nicht der seines Körpers ungewohnte, der von den ihm verliehenen körperlichen Gaben keinen Gebrauch zu machen weiß.“ [1] In einer Szene lässt sich sogar eine Domina von ihren Sklavinnen bedienen.


Der Film gliedert sich in sechs Teile mit den Titeln :


Erster Teil : Die alten Griechen und wir

Zweiter Teil : Hygienische Gymnastik

Dritter Teil : Rhythmische Gymnastik

Vierter Teil : Tanz

Fünfter Teil : Sport

Sechster Teil : Sonne, Luft und Wasser


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Notes

[1Siegfried Kracauer, Frankfurter Zeitung (Stadt-Blatt), 21. Mai 1925

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