M. Salgaro (Hrsg.), M. Vangi (Hrsg.), Mythos Rhythmus. Wissenschaft, Kunst und Literatur um 1900

Article publié le 21 janvier 2016

Pour citer cet article : , « M. Salgaro (Hrsg.), M. Vangi (Hrsg.), Mythos Rhythmus. Wissenschaft, Kunst und Literatur um 1900  », Rhuthmos, 21 janvier 2016 [en ligne]. http://rhuthmos.eu/spip.php?article1723
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M. Salgaro (Hrsg.), M. Vangi (Hrsg.), Mythos Rhythmus. Wissenschaft, Kunst und Literatur um 1900, Stuttgart, Franz Steiner Verlag, 2015, 223 S.

- Um 1900 wird Rhythmus in der Wissenschaft sowie in Kunst und Literatur zu einem relevanten Phänomen : Nietzsche erhebt ihn zum wirkungsvollsten künstlerischen Mittel, bei den Untersuchungen über den Zeitsinn im Umfeld der Gestaltpsychologie spielt Rhythmuswahrnehmung eine zentrale Rolle und bei den auratischen Darbietungen des George-Kreises wurde ein besonderer Leserhythmus gepflegt. Der Mythos um das Phänomen « Rhythmus » entwickelte sich in der Zeit um die Jahrhundertwende – insbesondere im deutschsprachigen Raum – über Disziplingrenzen hinaus weiter : Rhythmus wurde nicht nur als literatur- oder musikwissenschaftliches Konzept verstanden, sondern als Forschungsgegenstand, der aus diversen sozialwissenschaftlichen Perspektiven und mit unterschiedlichen methodischen Ansätzen untersucht wurde.


Um dieser Besonderheit Rechnung zu tragen, bringt dieser Band Beiträge zur Rhythmusforschung aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Fachrichtungen zusammen. Das Werk besteht aus zwei aufeinander Bezug nehmenden Teilen : « Der Mythos Rhythmus in den Geistes- und Sozialwissenschaften » und « Der Mythos Rhythmus in der Literatur ».


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