J. Caskel, Die Theorie des Rhythmus. Geschichte und Ästhetik einer Denkfigur des 20. Jahrhunderts

Article publié le 26 octobre 2020

Pour citer cet article : , « J. Caskel, Die Theorie des Rhythmus. Geschichte und Ästhetik einer Denkfigur des 20. Jahrhunderts  », Rhuthmos, 26 octobre 2020 [en ligne]. http://rhuthmos.eu/spip.php?article2642
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J. Caskel, Die Theorie des Rhythmus. Geschichte und Ästhetik einer Denkfigur des 20. Jahrhunderts, Transcript-Verlag, 2020, 408 p.

- Rhythmustheorien des 20. Jahrhunderts beschreiben progressive ästhetische Erfahrungsräume, doch ihre Wurzeln verweisen oft auf relativ enge und reaktionäre philosophische Ausgangsbedingungen. Julian Caskel unterzieht die Grundkategorien dieser Theorien daher in medien- und kulturwissenschaftlicher Ausweitung einer Prüfung – angeleitet von der Gegenüberstellung des »Analogen« und des »Digitalen« . Damit stellt er eine allgemeine Theorie des Rhythmus auf, die von der Musik des 20. Jahrhunderts ihren Ausgang nimmt. Weitgehend ohne musikwissenschaftliche Fachterminologie auskommend ist so eine interdisziplinäre Anschlussfähigkeit der einzelnen Theoriebausteine gewährleistet.

- Julian Caskel, geb. 1978, lehrt im Bereich der historischen und systematischen Musikwissenschaft in Köln und Essen. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören die (empirische) Interpretationsforschung, die intermediale Musikästhetik sowie die neuere Musikgeschichte.

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